Die ersten Deutschen Meisterschaften des Jahres fanden im Rahmen der 18. Auflage des Internationalen X-Duathlon powered by STEIL KRANARBEITEN im Trierer Weißhauswald statt. Nach den Rennen der Schüler*innen und Jugendlichen und der Jedermann-Distanz ging es am Mittag bei perfekten äußeren Bedingungen über 5 km Laufen, 23 km MTB und 2,5 km Laufen um die Meistertitel in den Altersklassen.

Die Strecke führte über anspruchsvolle Waldwege mit mehreren steilen Anstiegen und technischen Passagen, die sowohl beim Laufen als auch auf dem Mountainbike höchste Konzentration erforderten. Linda Detering und Noa Marie Rieder sorgten für einen Freiburger Doppelsieg im Rennen der Damen. Nach ähnlicher Laufleistung setzte sich Detering auf dem Rad von ihrer Konkurrentin ab und lief nach 1:34:33 h ins Ziel im Waldstadion. Ihre Teamkollegin Noa Marie Rieder (1:39:38) folgte als Deutsche Meisterin der AK 20 knapp fünf Minuten später. Milena Vogel vom TuS Schleiden komplettierte das Podium als Dritte (1:46:11). Für den RTV sicherte sich Sabine Neumann (DJK Andernach Triathlon) den deutschen Meistertitel in der Altersklasse W55, Rebecca Bierbrauer (Tri Post Trier) wurde Zweite in der W20.

Jens Roth wird Zweiter beim „Heimspiel“

Julius Drees

Ein spannendes Rennen boten die Herren den zahlreichen Zuschauern. Gleich sechs Starter blieben unter der 1:30 h Schallmauer, allen voran Julius Drees (Tri Club Wuppertal), der sich im Vorjahr schon mit dem DM-Titel in Hünsborn belohnt hatte. Mit der schnellsten Radzeit aller Teilnehmer setzte er sich nach einem Lauf in der Spitzengruppe von seinen Konkurrenten ab und wechselte als Erster zum abschließenden Lauf. Lokalmatador Jens Roth (Tri Post Trier) arbeitete sich bis auf den zweiten Platz nach vorne und lief in seiner bekannten kämpferischen Art und Weise dann auch als Deutscher Vizemeister über die Ziellinie seines Heimatreviers. Nach 1:24:10 h blieben die Uhren für ihn stehen, Julius Drees war knapp zwei Minuten schneller (1:22:07 h). Auf dem dritten Rang folgte Robin Schüßler vom VFL Münster (1:24:51 h). Besonders bemerkenswert war die Aufholjagd von Jens Roth auf dem Rad, mit der er sich im Feld nach vorne kämpfte und seine Position als Lokalmatador eindrucksvoll bestätigte. Aus Rheinland-Pfälzischer Sicht gab es weiteren Grund zum Jubeln. Stefan Marx (SRL Triathlon Koblenz) wurde Deutscher Meister in der M40, Jens Becker (FK Pirmasens) tat es ihm in der M45 gleich. Weitere Podestplätze für den ausrichtenden Tri Post Trier erreichten Christoph Krämer (2. M35), Jens Nagel (2. M50) und Matthias Jarr (3. M50). In der M65 sicherte sich Stefan Ohm (SSC Landau) den zweiten Platz vor Dieter Mallmann von der LLG Hunsrück.

 

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