Für die Kaderathleten*innen des RTV ging es am vergangenen Wochenende zum Saisonhöhepunkt nach lübeck. Die Deutsche Meisterschaft im Triathlon fand erstmalig im Rahmen des 7-Türme-Triathlons in der Hansestadt statt. Über 300 Jugendliche aus ganz Deutschland gingen in den verschiedenen Altersklasse an den Start. Die B-Jugendlichen starteten am frühen Morgen mit ihrem Rennen über 400m Schwimmen, 10km Radfahren und 2,5km Laufen. Insbesondere der Wasserstart in der 20 Grad warmen Wakenitz wurde einmal mehr zur größten Bürde, mussten die Athleten*innen doch heftige Schläge einstecken. Olivia Huber (LLG Wonnegau) kam als starke Schwimmerin lediglich im hinteren Mittelfeld aus dem Wasser, konnte am Ende mit dem  42. Platz wichtige Erfahrungen in ihrer ersten Saison auf nationaler Ebene sammeln.

Die B-Jugend des RTV

Nach dem starken Rennen in Forst hatten die Jungs insgeheim mit einer Top 15 Platzierung gerechnet, allerdings waren auch hier die Rückstände nach dem Schwimmen zu groß. Mit starken Leistungen beim Radfahren und beim Laufen kam Aidan Mannion (TuS Ahrweiler) auf dem 25. Platz ins Ziel. Lediglich 50 Sekunden fehlten zum Platz unter den Top 10. Sein Teamkollege Philipp Schwarzer wurde 35., Kolja Rüb in seinem ersten Jahr in der B-Jugend 42. Die A-Jugendlichen und die Junioren*innen mussten sich über 750m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen behaupten. Mit ähnlichen Ambitionen gestartet, kam Rebecca Bierbrauer

Rebecca Bierbrauer

(Tri Post Trier) mit der zweitschnellsten Laufzeit aller Teilnehmerinnen auf den 14. Platz. Ein Missgeschick in der Wechselzone verhinderte bei ihr eine bessere Platzierung. Emily Jürgens (RSG Montabaur) verbesserte sich nach mäßigem Schwimmen ebenfalls mit einer starken

Emily Jürgens

Laufleistung auf den 16. Platz, ihre Teamkollegin Leonie Reichel wurde 24. Bei den Jungs musste Florian Bussmann das Rennen nach einer Verletzung beim Schwimmen frühzeitig beenden. „Die Schere zu den Bundesstützpunkten wird immer größer“ resümmierte Landestrainer Gerd Uhren im Hinblick auf die Chancenungleichheit insbesondere beim Schwimmen. „Wir sind in RLP nicht in der Lage, 5-6 Schwimmeinheiten pro Woche anzubieten. Und wenn du nicht vorn aus dem Wasser steigst, ist das Rennen fast schon gelaufen“. Für den letzten Wettkampf im DTU-Cup in Jena am 03. Juli wird der RTV-Kader noch einige spezifische Einheiten im Hinblick auf das „Supersprint-Format“ einbauen und einen weiteren Versuch starten, in die vorderen Ränge vorzustoßen.

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