Jens Roth

Frühlingshafte Temperaturen und strahlender Sonnenschein begleiteten die knapp 300 Teilnehmer*innen beim Saisonstart in Trier. Beim 16. Int. Müller-Dynamic X-Duathlon rund um den Weißhauswald der Moselmetropole findet traditionell der Saisonstart im RTV statt. Die Starter*innen der Volksdistanz über 2,5km Laufen, 11,6km MTB und 2,5km Laufen konnten sich über beste Bedingungen auf der anspruchsvollen Strecke freuen. Lediglich ein kurzer Trail bergab war nicht abgetrocknet und verlangte entsprechendes fahrerisches Können. Den Sieg in der Damenwertung sicherte sich Leonie Reichel von der RSG Montabaur, bei den Herren setzte sich Kerian Miel (Tri Sport Saar Hochwald) durch. 5km Laufen, 23,5km Radfahren und 2,5km Laufen bildeten dann den Rahmen des Höhepunkts der Veranstaltung. Im „Cross der Asse“ wollte Lokalmatador Jens Roth in seiner wahrscheinlich letzten Saison als Profi noch einmal ganz oben auf dem Podest stehen. Vorjahressieger Mathias Frohn aus Schleiden wollte das ebenso verhindern wie der amtierende Weltmeister im Crossduathlon, Sébastien Carabin aus Belgien. Er konnte sich im Vorjahr den Titel im Rahmen der Multisport-WM in Ibiza sichern und ging als großer Favorit ins Rennen. Nach dem ersten Lauf hatte sich bereits eine Gruppe abgesetzt, in der auch die Favoriten das Tempo bestimmten. Auf dem Rad fuhren Roth und Carabin den Verfolgern davon, die Entscheidung musste beim abschließenden Lauf fallen, da auch Mathias Frohn als starker Radfahrer die Lücke nicht schließen konnte und mit gut 4 Minuten Rückstand in die Wechselzone kam.

Sébastian Carabin

Ein schneller Wechsel bescherte Jens Roth eine knappe Führung, die er aber nicht ins Ziel retten konnte. Nach 1:20:53h kam Sébastain Carabin als Sieger ins Ziel. Lediglich 16 Sekunden dahinter belegte Jens Roth den zweiten Platz. Mathias Frohn konnte seinen Titel nicht verteidigen und komplettierte als Dritter das Podest (1:25:03h). Im Feld der Damen ging es weniger spannend zu. Mit Hannah Ludwig (Stahlross Wittlich/Cofidis Women Team) ging eine ehemalige U23 Europameisterin im Einzelzeitfahren und Olympiateilnehmerin an den Start. Als 25. in der Gesamtwertung ließ sie auch den Großteil der Männer hinter sich und kam nach 1:39:12h ins Ziel. Auf den Plätzen folgten Alexandra Rudl (Nonplusultra Esslingen; 1:44:01h) und Francesca Klein (TuS Schleiden; 1:48:24h).

Hannah Ludwig

Sehr zufrieden zeigten sich auch die Veranstalter von Tri Post Trier. „Perfekte Bedingungen, keine gravierenden Stürze und viele stahlende Gesichter“ resümierte Marc Pschebizin am Ende eines langen Wochenendes für das Orgateam. Weitere Infos uns alle Ergebnisse findet ihr hier

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