Nach den starken Ergebnissen bei der Deutschen Meisterschaft im Duathlon Ende April stand mit dem DTU-Nachwuchscup-Auftakt im baden-württembergischen Forst ein weiterer Saisonhöhepunkt auf dem Programm der Kaderathleten*innen des RTV.  Die dreihundert stärksten Jugendlichen aus ganz Deutschland hatten sich um das Gelände des Heidesees versammelt, um eine erste Standortbestimmung vor der Deutschen Meisterschaft in Lübeck am 19. Juni zu erhalten. Für die B-Jugendlichen ging es über die Distanzen 400m Schwimmen, 10km Radfahren und 2,5km Laufen um erste Punkte in der Wertung. Olivia Huber  nutzte ihren ersten Wettkampf auf nationaler Ebene im jüngeren Jahrgang, um Erfahrungen zu sammeln. Als starke Schwimmerin musste sie das extrem hohe Tempo beim Schwimmen anerkennen, Erfahrungen in der „Waschmaschine“ nach dem Start hatte sie bis dahin noch keine. Am Ende wurde es der 37. Platz für die Athletin der LLG Wonnegau. Ihre Teamkollegen Aidan Mannion und Philipp Schwarzer (beide TuS Ahrweiler) kamen im größten Starterfeld des Tages im Mittelfeld aus dem Wasser.

Aidan Mannion Foto: Jan Papenfuss/DTU

Mit einem schnellen Wechsel schaffte es Aidan in die zweite Radgruppe, die Philipp knapp verpasste. Lange Zeit noch auf Top-Ten Kurs, wurden am Ende die Beine schwer, aber mit dem 17. Platz war Aidan am Ende sehr zufrieden. „Ich habe mich auf dem Rad sehr stark gefühlt“, so sein Fazit im Ziel, was die drittschnellste Radzeit aller Teilnehmer auch bestätigte. Philipp kam knapp vierzig Sekunden später ins Ziel und belegte Rang 26. Kolja Rüb (RSG Montabaur), als jüngerer Jahrgang am Start, beendete das Rennen auf dem 44. Platz. Für die A-Jugendlichen und Junioren*innen ging das Rennen über die Sprintdistanz (750m Schwimmen-20km Radfahren und 5km Laufen). Mit der deutschen Vizemeisterin im Duathlon, Leonie Reichel, und Emily Jürgens (beide RSG Montabaur) gingen zwei Athletinnen mit guten Aussichten auf die Strecke. Leider lief es bei beiden im Schwimmen nicht optimal,, der Rückstand nach ganz vorne war schon zu groß.

Emily Jürgens Foto: Jan Papenfuss/DTU

Emily konnte sich nach starkem Radfahren mit der drittschnellsten Laufzeit aller Teilnehmerinnen bis auf den 14. Platz vorarbeiten und war mit ihrem ersten nationalen Auftritt sehr zufrieden. Leonie zeigte ebenfalls eine starke Leistung beim Laufen, der Rückstand nach den beiden ersten Disziplinen war allerdings zu groß. Am Ende war es der 24. Platz im großen Feld der weiblichen Jugend A. Im gleichen Rennen waren die auch die Juniorinnen unterwegs. Mit dabei auch die amtierende Deutsche Meisterin im Duathlon, Rebecca Bierbrauer von Tri Post Trier. Auch sie hatte mit den harten Bedingungen beim Schwimmstart zu kämpfen und erreichte die erste Wechselzone im hinteren Drittel. Die erste Radgruppe war bereits unterwegs, so erreichte sie die zweite Wechselzone mit einem Rückstand, den auch sie als eine der stärksten Läuferinnen im Feld nicht mehr einholen konnte.

Rebecca Bierbrauer

Am Ende wurde sie Zwölfte, die beste Platzierung für den RTV an diesem Tag. Florian Bußmann (TuS Ahrweiler) startete als einziger A-Jugendlicher des RTV und musste in seinem ersten Rennen schon früh erkennen, dass er gegen die übermächtige Konkurrenz aus den Bundesstützpunkten insbesondere im Schwimmen völlig chancenlos war. Immerhin schaffte er es auf Rang 44 noch vor dem Zeitlimit (1:00h) ins Ziel. „Bis zur DM in Lübeck sind es noch vier Wochen“ blickte Landestrainer Gerd Uhren nach vorn,“ da müssen wir jetzt jede Möglichkeit nutzen, ins Wasser zu kommen.“ Im Hinblick auf die Öffnungen der Freibäder und die Möglichkeiten, im Freiwasser zu schwimmen, könnten bis zur DM die Schwimmleistungen noch gesteigert werden. Hinzu kommt noch ein gemeinsames Trainingslager mit dem Kader der STU in Saarbrücken über Pfingsten, bei dem das Schwimmen klar im Vordergrund steht.

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